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Solarförderung in der Schweiz Was kostet eine Solaranlage bei einem Einfamilienhaus? Kleine Photovoltaik Anlagen mit 3 bis 4 kWp kosten im Schnitt rund 1.500 bis 1.600 Fr. pro kWp (netto). Grössere Anlagen mit 8 bis 10 kWp sind etwas günstiger mit 1.300 bis 1.400 Fr. pro kWp (netto). Als übliche Grösse für Privathaushalte hat sich eine Anlage mit 3 bis 10 kWp (Kilowattpeak) Leistung etabliert. Die Anschaffungskosten für einen Stromspeicher liegen derzeit noch zwischen 6.000 und 15.000 Franken. Es gibt jedoch eine Förderung mit der sich die Kosten für eine 5 kWp Anlage um etwa 3.000 Franken reduzieren lassen. Es gibt zwei Arten von Solaranlagen. Dabei unterscheiden wir zwischen einer thermischen Solaranlage, welche ausschließlich Trinkwasser oder Heizungswasser erwärmt und einer Solaranlage zur Stromerzeugung, die sogenannte Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage). Solarthermie produziert Wärme. Photovoltaik und Solarthermie sind technische Verfahren um aus dem Licht bzw. der Strahlung der Sonne Energie (Solarenergie) zu gewinnen. Als Solarenergie kann grundsätzlich sowohl Wärme als auch elektrischer Strom verstanden werden. Mit einer Solaranlage können Hausbesitzer nicht nur etwas für die Umwelt tun, sie machen sich gleichzeitig auch unabhängig von steigenden Strompreisen. Nachdem die Einspeisevergütung mehrfach gesenkt wurde, liegt der Fokus verstärkt auf dem Eigenverbrauch. Wer Solarstrom selbst produziert, kann seine Stromkosten auf lange Sicht deutlich senken. Durch den Einsatz von modernen Solarspeichern und einem intelligenten Energiemanagement können bis zu 80 Prozent des Eigenverbrauchs abgedeckt werden. Wie kommt der Strom in die Steckdose? Zentrales Element einer Solaranlage für Einfamilienhäuser sind die Solarmodule. Diese wandeln die Sonnenstrahlen in Energie um. Die Module sind beim Einfamilienhaus permanent Wetter- und sonstigen Umwelteinflüssen ausgesetzt, was eine regelmässige Reinigung und Wartung erforderlich macht. Bezüglich Leistung und Lebensdauer kommt es in erster Linie auf die Qualität der Solarmodule an. Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeberartikel zum Thema Solaranlagen Test. Neben den Solarmodulen kommt dem Wechselrichter eine wichtige Funktion zu. Dieser wandelt den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um. Anschliessend kann der Strom entweder direkt verbraucht, gespeichert oder in das öffentliche Netz eingespeist werden. Mit einem Energiemanagement-System können Produktion und Verbrauch individuell gemanagt werden. Nicht benötigte Energie wird gespeichert und bei vollem Solarspeicher in das öffentliche Netz eingespeist. Wird einmal mehr Strom benötigt als zur Verfügung steht, kann dieser vom Netzbetreiber bezogen werden. Mehr dazu finden Sie im Artikel “Wie funktioniert eine Solaranlage” Richtige Dimensionierung der Solarmodule. Wichtig ist immer, dass die Solaranlage fürs Einfamilienhaus richtig dimensioniert wird. Bei der Planung kommt es besonders auf die folgenden Faktoren an: verfügbare Dachfläche, gewünschter Ertrag und Grösse und Anzahl der Solarmodule. Im ersten Schritt wird die bebaubare Dachfläche berechnet. Dies funktioniert am schnellsten mithilfe des Bauplans. Falls dieser nicht mehr vorliegt, kann die Fläche natürlich auch selbst nachgemessen werden. Empfehlenswert hierfür sind spezielle Lasermessgeräte, die beispielsweise in Baumärkten ausgeliehen werden können. Alternativ kann natürlich auch eine Installationsfirma mit der Messung beauftragt werden. Sobald die verfügbare Dachfläche feststeht, lässt sich die mögliche Anzahl von Solarmodulen leicht berechnen. Anhand des Ergebnisses kann anschließend die mögliche Leistung in Kilowatt peak (kWp) ermittelt werden. Eine vierköpfige Familie verbraucht im Durchschnitt 4.000 kWh pro Jahr. Hierzulande lassen sich pro kWp zwischen 800 und 950 kWh Strom produzieren. Für ein kWp wird eine Dachfläche von 8 bis 10 m² benötigt. Um den Energiebedarf von 4.000 kWh würden folglich fünf Solarmodule mit einer Leistung von jeweils 1 kWp erforderlich sein. Für fünf Solarmodule benötigt man eine Fläche von circa 50 m². Kosten für eine Solaranlage für Einfamilienhaus Die Kosten einer Solaranlage setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen. Rund 85 Prozent entfallen dabei auf die Materialkosten für Solarmodule, Wechselrichter, Montagesystem, Solarleitungen und die restlichen Bauteile. Die restlichen 15 Prozent setzen sich aus den Montagekosten zusammen. Bei einem Einfamilienhaus muss je nach Dimension mit Anschaffungskosten zwischen 5.000 und 15.000 Franken gerechnet werden. Aufgrund der sinkenden Einspeisevergütungen wird der Eigenverbrauch immer lohnenswerter. Um den gesamten Strombedarf für ein Einfamilienhaus zu decken reicht eine Solaranlage mit 5 kWp Leistung in der Regel aus. Kosten für die Solarmodule beim Haus Die Anschaffung der Solarmodule macht den größten Teil der Materialkosten aus. Aus den einzelnen Modulen wird der Solargenerator gebildet, mit welchem durch Sonneneinstrahlung Strom erzeugt wird. Es gibt verschiedene Varianten wie Dünnschichtmodule, monokristallinen und polykristallinen Modulen, welche alle über spezielle Eigenschaften verfügen. Die Preise bewegen sich je nach Anbieter und Modell zwischen 1,00 Euro und 1,45 Franken pro Watt Peak. Für ein Einfamilienhaus mit 5 kWp Leistung werden somit zwischen 5.000 bis 7.250 Franken für die Module fällig. Kosten für den Wechselrichter um den Strom nutzen zu können wird ein Wechselrichter benötigt. Dieser wechselt den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um. Damit lassen sich Haushaltsgeräte betreiben und nicht benötigter Strom kann in das öffentliche Netz eingespeist werden. Die Kosten für den Wechselrichter liegen zwischen 400 und 2.000 Franken und machen etwa 10 Prozent der Anschaffungskosten aus. Einfamilienhaus: Kosten für die Montage der Solaranlage Die Montagekosten liegen zwischen 120 bis 180 Fr. pro kWp installierter Leistung. Bei Flachdächern ist die mit etwa 250 Franken je kWp etwas teurer. Die Montage sollte in jedem Fall durch eine Fachfirma durchgeführt werden. So ist sichergestellt, dass die Module sturmsicher befestigt und die Anschlüsse richtig verkabelt werden. Für ein Einfamilienhaus mit 5 kWp installierter Leistung entstehen etwa Kosten für die Montage der Solaranlage von etwa 600 bis 900 Franken. Kosten für einen optionalen Stromspeicher Immer mehr Eigenheimbesitzer entscheiden sich zusätzlich für den Einbau eines Stromspeichers. Auf diese Weise lässt sich der Eigenverbrauch erhöhen, was zu einer sinkenden Stromrechnung führt. Es muss dann weniger Strom zu teuren Preisen eingekauft werden. Die Anschaffungskosten für einen Stromspeicher liegen derzeit noch zwischen 6.000 und 15.000 Franken. Es gibt jedoch eine Förderung mit der sich die Kosten für eine 5 kWp Anlage um etwa 3.000 Franken reduzieren lassen. Laufende Kosten für die Solaranlage im Einfamilienhaus Neben den Anschaffungskosten sollten bei der Planung auch die laufenden Betriebskosten berücksichtigt werden. Diese setzen sich aus Wartung, Versicherung und Zählerkosten zusammen. Damit die Solaranlage jederzeit die optimale Leistung bringt, ist eine regelmäßige Wartung unerlässlich. Bei der Wartung werden Verschmutzungen beseitigt, Beschädigungen beseitigt sowie die korrekte Befestigung überprüft. Die Kosten belaufen sich auf rund 100 Franken pro Jahr. Eine Versicherung der Solaranlage ist ebenfalls empfehlenswert. Neben einer Haftplicht als Betreiber ist eine Allgefahren-Versicherung sinnvoll. Diese schützt vor Folgekosten aufgrund von Hagel oder anderen Unwetterschäden. Damit die Einspeisevergütung ermittelt werden kann, ist der Einbau eines entsprechenden Zählers erforderlich. Dieser kann für rund 40 Euro jährlich gemietet werden. In welchem Zeitraum amortisiert sich die Solaranlage im Eigenheim? Wie bereits erwähnt ist die Installation der Solaranlage mit einigen Kosten verbunden. Für Hausbesitzer ist es deshalb interessant zu wissen, in welchem Zeitraum sich diese amortisieren. Sofern die genauen Zahlen zu Ausgaben und Einnahmen vorliegen gestaltet sich die Berechnung relativ einfach. Auf der Ausgabenseite zu berücksichtigen: Investitionskosten für Anschaffung und Montage, Laufende Kosten für Wartung, Zähler, Versicherungen und Reparaturen und bei einer Finanzierung, anfallende Zinskosten. Anschliessend werden die Einnahmen gegenübergestellt: Einspeisevergütung aus dem zu erwartenden Stromertrag, Einsparungen beim Strompreis und eventuelle Förderungen durch Bund, Kanton und Gemeinden. Für die Installation einer 5 kWp Solaranlage mit einem Anschaffungspreis von 9.400 Franken kann je nach Finanzierungsvariante von folgenden Zeiten ausgegangen werden: Eigenfinanzierung: 9 Jahre, 50-prozentige Fremdfinanzierung: 10 Jahre, 100-prozentige Fremdfinanzierung: 11 Jahre. Bei der Berechnung wurde kein Stromspeicher berücksichtigt. Beim Einbau eines Speichers verlängert sich der Zeitraum um bis zu 10 Jahre. Immer wieder stellen sich Häuslebauer, Hausherren oder Besitzer größerer Flächen die Frage, ob es Sinn macht eine Photovoltaikanlage oder Solaranlage zu kaufen. Welchen Nutzen hat man von einer Photovoltaikanlage oder einer Solaranlage? Lohnt es sich seine Heizung mit einer Solarthermieanlage zu koppeln? Da das Thema immer wieder zahlreiche Fragen aufwirft und auch nach vielen Jahren noch von zentraler Bedeutung ist, haben wir Ihnen nachfolgend alle wichtigen Informationen zusammengestellt. Wie hoch sind die Kosten und wie hoch ist der Nutzen einer eigenen Photovoltaikanlage? Während die Photovoltaikanlage dafür zuständig ist Strom zu erzeugen, sorgt die Solarthermieanlage für Wärme. Ob sich eine Solaranlage lohnt, hängt in erster Linie vom Verwendungszweck ab. Die Photovoltaikanlage: Im Vorfeld sollten Sie sich zunächst überlegen, was mit dem erzeugten Strom Ihrer Photovoltaikanlage passieren soll. Im Prinzip gibt es hier nur zwei Optionen. Entweder Sie bauen die Photovoltaikanlage um möglichst viel des erzeugten Stroms selbst zu nutzen oder aber Sie bauen die Photovoltaikanlage um möglichst viel des erzeugten Stroms einzuspeisen. Möchten Sie besonders viel des erzeugten Stroms einspeisen, erhalten Sie für jede einzelne erzeugte Kilowattstunde die sogenannte Einspeisevergütung. Auf diese Art und Weise ist es möglich den Kaufpreis der Anlage vollständig zu refinanzieren und nach einigen Jahren sogar Gewinn zu erwirtschaften. Aktuell lohnt sich die Einspeisung von Strom immer dann, wenn Ihnen eine möglichst grosse Fläche – ausgerichtet nach Süden – zur Verfügung steht. Selbstverständlich spielt auch der Kaufpreis der Photovoltaikanlage bei der Anschaffung und dem Erzielen von Gewinnen eine grosse Rolle. Möchten Sie besonders viel Solarstrom selbst nutzen beispielsweise im Haushalt, empfiehlt sich eine kleinere Photovoltaikanlage. Die Kleinanlagen für Ein- oder Zweifamilienhäuser. Immer häufiger lösen Kleinanlagen den Gedanken der vollständigen Stromeinspeisung ab. Eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach erzeugt heutzutage eigenen Strom zwischen 4 bis 6 Rappen pro Kilowattstunde. Setzt man diesem Preis für die verbrauchte Kilowattstunde dem aktuellen Hausstrompreis von 21 Rappen und mehr entgegen, erhält man hier einen grosses Einsparpotenzial gegenüber den bisherigen monatlichen Kosten für Strom. Selbstverständlich müssen auch bei dieser Variante die Kosten der Refinanzierung der Anlage kalkuliert und einbezogen werden. Das Betreibermodell wird zusätzlich vom Staat gefördert. Einerseits wird die Verbauung eines zusätzlichen Stromspeichers bezuschusst, andererseits ist der Eigenverbrauch von Solarstrom bei Kleinanlagen bis zu 10 kWp vollständig frei von Abgaben. Ob sich eine Photovoltaikanlage für Sie zum Eigenverbrauch oder zur Einspeisung von Strom eignet Bedarf der Einzelfallanalyse. Die Solaranlage: Selbstverständlich stellt sich die Frage ob sich eine thermische Solaranlage lohnt, genauso wie die einer Photovoltaikanlage Solaranlage. Im Gegensatz zur klassischen Photovoltaik Solaranlage macht sich die thermische Solaranlage immer bei den eigenen eigengesparten Heizkosten bemerkbar. Jedoch sollten Sie bedenken, dass auch die Planung, Installation, der Betrieb sowie die Wartung der thermischen Solaranlage Geld kosten. Die Planung nach dem eigenen Bedarf stellt bei der Beantwortung der Frage, ob sich eine thermische Solaranlage lohnt, einen wichtigen Aspekt dar, denn gerade im Sommer liegt äusserst selten ein ausreichender Bedarf an Wärme vor. Die erzeugte Energie wird demnach völlig unnötig bereitgestellt. Es empfiehlt sich aus diesem Grund kompetente Hilfe bereits während der Planung in Anspruch zu nehmen. Schliesslich soll sich die Investition vollständig bezahlt machen. Kosten für die Installation und Instandhaltung einer Photovoltaikanlage Die Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage setzen sich aus mehreren unterschiedlichen Komponenten zusammen. Insgesamt mehr als 85 Prozent der Kosten betragen die Kosten für das Material der Solarmodule, des jeweiligen Montagesystems, des Wechselrichters, der Solarleitung sowie kleinerer benötigter Bauteile zur Installation. Weitere Kosten können beispielsweise für einen zusätzlichen Stromspeicher anfallen. Der Kostenpunkt der Solarmodule bestimmt sich nach Art und Beschaffenheit sowie der Fertigung. Die Solarmodule bilden in der Anschaffung den grössten Kostenfaktor. Unterschieden wird hierbei zwischen monokristallinen und polykristallinen Modulen. Auch Dünnschichtmodule können zur Verbauung in Frage kommen. Dank unterschiedlicher Herstellungsverfahren sowie spezifischen Eigenheiten der jeweiligen Modelle gibt es gewaltige Preis- und Leistungsunterschiede zwischen den einzelnen Modultypen. Die Kosten für ein Einfamilienhaus mit einem benötigten Leistungsbedarf von 4000 Kilowattstunden pro Jahr liegen demnach zwischen 6.000 bis 8.500 Franken. Der Kostenpunkt des Wechselrichters liegt bei rund 2.000 Franken. Der Wechselrichter stellt einen wichtigen Bestandteil der Photovoltaikanlage dar. Die Module der Photovoltaikanlage erzeugen Gleichstrom, sämtliche Haushaltsgeräte werden allerdings mit Wechselstrom betrieben. Der Wechselrichter wird demnach zwingend benötigt um den Strom umzuwandeln. Der Kostenpunkt der Montage der Photovoltaikanlage durch einen Fachmann oder eine Fachfirma kann pro montiertem Kilowatt Peak Leistung mit 120 bis 180 Franken beziffert werden. Bedenken Sie unbedingt, dass auch die Kosten der Planung und Dokumentation hinzukommen. Optional können weitere Kosten entstehen. Beispielsweise können Kosten für ein zusätzliches Photovoltaik Speichermedium entstehen. Insbesondere seit der genehmigten Speicherförderung, welche seit dem Jahre 2013 beantragt werden kann, stehen diese Geräte immer wieder im Fokus. Schließlich wird der Eigenverbrauch des Solarstroms immer attraktiver. Die sinkende Einspeisevergütung tut ihr Übriges dazu. Auch die laufenden Kosten einer Photovoltaikanlage sollten vor der Anschaffung bedacht werden. Die laufenden Kosten einer Photovoltaikanlage stellen im Vergleich zu den Kosten der Anschaffung jedoch nur einen sehr geringen Teil dar. Im Beispiel des Einfamilienhauses liegen diese Kosten bei bis zu 300 Franken im Jahr und errechnen sich nach Art und Umfang der jeweiligen Anlage. So zählen zu den Betriebskosten auch Versicherungsbeiträge sowie Rücklagen für etwaige Reparaturen. Auch die jährlichen Kosten für Miete des Einspeisezählers sollte bedacht werden. Die Kosten für die Installation und Instandhaltung einer thermischen Solaranlage Einen höheren Preis als die Brauchwassererwärmung hat die Solarheizung zu Heizungsunterstützung – auch thermische Solaranlage genannt. Allerdings gibt es spezielle Voraussetzungen für die jeweilige Förderung an welche es sich zu halten gilt! Die Kosten für den laufenden Betrieb einer thermischen Solaranlage gestalten sich ähnlich den Kosten einer klassischen Photovoltaik Solarlange. So setzen sie sich diese Kosten aus den Kosten der Versicherung, des Strom für die Umwälzpunkte sowie den Kosten der Wartung zusammen. Die Wartung einer thermischen Solaranlage wird mit 50 bis 100 Franken beziffert und sollte jährlich durchgeführt werden. Die Kosten der Umwälzpumpe für den Strom sind selbstverständlich vom jeweiligen Stromanbieter abhängig. Mobile Solaranlage kann sich lohnen Nicht nur grosse und statische Solaranlagen können sich lohnen. Vor allem im Camping Bereich kann eine Solaranlage jenseits der Zivilisation für eine autarke Stromversorgung sorgen. Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch (ZEV) Anwendung gemäss EnG & EnV ab 1.1.2018 „Leitfaden Eigenverbrauch“ Er informiert über die rechtlichen und organisatorischen Aspekte der neu im Gesetz vorgesehenen „Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch“ (ZEV). Im Folgenden einige wesentliche Punkte aus dem Leitfaden: Grundsätzliches In Art. 16- 18 des revidierten Energiegesetzes (EnG) sowie Art. 14-18 der Energieverordnung (EnV)ist der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch der selbst produzierten Energie (ZEV) seit 1.1.2018 neu geregelt. Daneben besteht wie schon bisher die Möglichkeit, Eigenverbrauchsgemeinschaften zu bilden, bei denen die Mitglieder Kunden des örtlichen Energieversorgers bleiben.  Die wichtigsten Kriterien zur Bildung eines ZEV: - Anschlusspunkt: Der ZEV darf nur über einen Anschlusspunkt ans öffentliche Stromnetz verfügen. Die Nutzung öffentlicher Netze durch den ZEV ist nicht zulässig. Angeschlossene Grundstü>mehrere aneinander angrenzende Grundstücke hinweg gebildet werden, sofern die je öffentlichen oder privaten Grundeigentümer am ZEV teilnehmen und solange das Netz des Netzbetreibers nicht in Anspruch genommen wird. Zusätzlich müssen alle Teilnehmer am Ort der Produktion auf mindestens einem der teilnehmenden Grundstücke Endverbraucher sein. Messwesen: Für das Messwesen innerhalb des ZEV ist ausschliesslich dieser selbst zuständig. Er muss sicherstellen, dass alle gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien eingehalten werden. Ausnahme bildet die Messung der Stromproduktion der PV-Anlage ab 30 kW, hierfür ist weiter-hin der Verteilnetzbetreiber zuständig. Zudem installiert der Netzbetreiber einen Zähler zur Messung von Bezug und Rückspeisung des Zusammenschlusses. - Minimale Anlagengrösse: Ein ZEV ist nur zulässig, wenn die Produktionsleistung der Anlage oder der Anlagen mindestens 10 Prozent der Anschlussleistung des Zusammenschlusses beträgt. Freier Strommarkt: Bei einem ZEV mit einem Stromverbrauch von mehr als 100 MWh pro Jahr ist der Zugang zum freien Strommarkt offen. Diese Schwelle dürfte in der Regel ab ca. 25 Wohnungen überschritten werden. Zusammenschluss in Miet- oder Pachtverhältnissen Im vorliegenden Leitfaden wird empfohlen, den ZEV mittels eines Zusatzes zum Mietvertrag zu regeln. Dies ist auch bei bestehenden Mietverhältnissen mittels Formularanzeige möglich. Wenn der Mieter diese Vertragsänderung nicht innert 30 Tagen ablehnt, so ist er Teil des ZEV. Dies gilt auch für Nachmieter. Ein späterer Austritt ist nur möglich, wenn der Mieter als Partner von Grossbezüger Zugang zum freien Strommarkt haben und einen andern Stromlieferanten wählen möchten, wenn der Grundeigentümer die sichere Versorgung mit Elektrizität nicht gewährleisten kann oder die Vorschriften über die Abrechnung der Kosten nach Art. 16 Abs. 1 EnV nicht ein-hält. Preisgestaltung: Mieterinnen und Mietern müssen die Gestehungskosten für den Eigenstrom aufgeschlüsselt aufgezeigt werden. Es sind folgende Berechnungsgrundlagen zu beachten: Mietrechtlicher Referenzzins plus 0.5 %, also zurzeit 2 % Abschreibdauer: 25 Jahre. Wird entsprechend in der paritätischen Lebensdauertabelle von SMV und HEV angepasst (zurzeit noch 20 Jahre). Betriebskosten: Nach Aufwand und/oder gemäss der Broschüre von EnergieSchweiz (Usanzzahlen). Die Kosten pro Kilowattstunde für den vor Ort selber produzierten Strom dürfen nicht höher liegen als jene für den Bezug des externen Stromprodukts. Weitere Vorgaben zur Verrechnung des Solarstroms Massgebliches externes Stromprodukt für die Preisdeckelung: Es gilt der Preis pro kWh für das effektiv gewählte Stromprodukt, das vom ZEV bestimmt worden ist, inkl. Netzkosten, Gebühren und Abgaben. Da die meisten Energieversorger mehrere Stromprodukte anbieten, stellt sich die Frage, welches davon als Referenz dient. Wir empfehlen, ein Stromprodukt mit einer zum Solarstrom vergleichbaren Qualität und aus der mittleren Preisklasse zu wählen, typischerweise Strom aus erneuerbaren Quellen. Fixkostenanteil in der Verrechnung: Es wird empfohlen, die fix anfallenden Kosten für Messung, Verwaltung etc. ebenfalls als Fixkosten an die ZEV-Mitglieder weiter zu verrechnen, analog zu den üblichen Nebenkostenabrechnungen in Mietverhältnissen. ZEV unter Immobilieneigentümern Rechtsform: Im vorliegenden Leitfaden wird empfohlen, den ZEV unter Eigentümern mit einem Dienstbarkeitsvertrag und einem Reglement (Nutzungs- und Verwaltungsordnung) zu regeln und im Grundbuch einzutragen. Andere Rechtsformen sind möglich, können aber den Investitionsschutz des Inhabers der Anlage nicht gewährleisten. Preisgestaltung: Bei der Preisfestlegung des Solarstroms und Abrechnung der Stromkosten kommen die Mieterschutzvorschriften gemäss Art. 16 EnV nicht zur Anwendung. Die Teilnehmer sind in der Ausgestaltung des Solarstrompreises frei. Vermietet ein Teilnehmer des ZEV seine Liegenschaft, sind die Vorgaben gemäss Art. 16 EnV einzuhalten und entsprechend eine verbrauchsabhängige Rechnung zu erstellen. Reglement: Die Stockwerkeigentümer als Eigentümer der Anlage müssen sich auf das extern bezogene Stromprodukt und einen Vertreter gegenüber dem VNB und dem Energieversorger einigen. Zudem empfiehlt es sich, im Reglement die Modalitäten für einen Wechsel dieses Produkts, die Art und Weise der Messung des internen Verbrauchs, der Datenbereitstellung, der Verwaltung und der Abrechnung vorzusehen. Das Reglement ist bei Handänderungen für den Rechtsnachfolger verbindlich. Netzanschluss, technische Vorgaben Technische und organisatorische Fragen im Zusammenhang mit Netzanschluss und Eigenverbrauch sind subsidiär im VSE-Handbuch Eigenverbrauch geregelt. Rund 60% der Schweizer Bevölkerung wohnt in Mehrfamilienhäusern. Das Solarstrompotential auf Schweizer Dächern entfällt etwa zu gleichen Teilen auf Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Nicht-Wohnbauten (Gewerbe, Landwirtschaft, öffentliche Bauten), wobei das Potential auf Mehrfamilienhäusern wohl aufgrund verschiedener involvierter Parteien am wenigsten erschlossen ist. Stromkunden dürfen sich unter gewissen Voraussetzungen zum Eigenverbrauch des vor Ort erzeugten Stromes zusammenschliessen. Ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch hat den Vorteil, dass aus statistischen Gründen der Eigenverbrauchsanteil erhöht wird. Je nachdem ob die Stockwerkeigentümer, ein Verein oder der Hauseigentümer das Kraftwerk besitzen, sind verschiedene Umsetzungsmodelle möglich. Der Begriff Eigenverbrauchsgemeinschaft (EVG) wurde von Branchenpionieren eingeführt, der Gesetzgeber spricht vom Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV). Die gesetzlichen Grundlagen für den Zusammenschluss zum Eigenverbrauch sind im Energiegesetz (EnG) und der Energieverordnung (EnV) festgehalten. Für Betreiber von ZEV gilt ebenfalls das Energieversorgungsgesetz (EnVG) mit den entsprechenden Verordnungen. Wenn die gesetzlichen und technischen Voraussetzungen erfüllt sind, kann der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch für Liegenschaftsbesitzer durchwegs wirtschaftlich interessant sein, weil der Strom vom Dach günstiger ist, als derjenige aus dem Netz. Wenn daraus die Unterhaltskosten gedeckt sind und sich die Investition amortisieren und verzinsen lässt, ist die Wirtschaftlichkeit gegeben. Der Leitfaden Eigenverbrauch von Swissolar gibt einen umfassenden Überblick zur Planung, Bau und Betrieb eines Zusammenschlusses zum Eigenverbrauch. Das Handbuch Eigenverbrauch zeigt, wie im Zusammenschluss der Eigenverbrauch zusätzlich optimiert werden kann. Ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch erfordert mehr Knowhow und Arbeit als ein Eigenverbrauch eines Einfamilienhauses. Verschiedene Unternehmen bieten ihre Dienstleistungen hierfür an, einen Vergleich ausgewählter Angebote finden Sie hier: ZEV-Anbietervergleich Für die Verwendung von Solarstrom direkt vor Ort sprechen unterschiedliche Punkte. Die Wirtschaftlichkeit muss für ökologisch sensibilisierte oder technisch faszinierte Einfamilienhaus-Eigentümer nicht im Vordergrund stehen. Komplexer ist es jedoch bei Mehrfamilienhäusern – welcher Stromtarif zahlt ein Mieter, welches Risiko trägt der Anlageeigentümer, wie funktioniert die Abrechnung mit dem Verteilnetzbetreiber? Ob der Betrieb einer Eigenverbrauchs-PV-Anlage kostendeckend ist, ist einerseits von den Netzbezugs- und Rückliefertarifen abhängig, anderseits vom Eigenverbrauchsanteil. Da der Rückliefertarif meist unter dem Netzbezugspreis liegt, zahlt sich die Investition in eine Solarstromanlage besser aus, je mehr Solarstrom zeitgleich vor Ort konsumiert wird. Das VESE-Handbuch „Solarstrom Eigenverbrauch optimieren“ erklärt, welcher Eigenverbrauchsanteil unter welchen Umständen erreicht werden kann. Der Eigenverbrauch von einem Einfamilienhaus ohne solar-optimierte Wärmepumpe mag unter 25% liegen, was bei Rückliefertarifen unter 10 Rp/kWh oft nicht kostendeckend ist. Wenn unter dem gleichen Dach jedoch mehr Endverbraucher Strom beziehen, kann ein wirtschaftlicher Eigenverbrauchsanteil erreicht werden. Welcher Eigenverbrauchsanteil in Abhängigkeit der Stromtarife annähernd erreicht werden muss, damit eine minimale Kapitalverzinsung von 2% gegeben ist. Netzzugang Wenn der gesamte Verbrauch des ZEV 100 MWh pro Jahr überschreitet, hat der ZEV Anspruch auf Netzzugang. Das heisst, der Stromlieferant kann frei gewählt werden nach den Kriterien der ZEV. Berücksichtigen Sie Lieferanten, welche einen ökologischen Strommix anbieten. Wer den Netzzugang angemeldet und bewilligt hat, hat keinen Anspruch mehr darauf in die Grundversorgung zurück zu wechseln. Sollten also die Marktpreise in Zukunft die Gestehungskosten der Grundversorgung übersteigen, wären die Bezugskosten auf dem Markt höher. Wer den Lieferanten wechseln möchte, muss dies seinem lokalen Verteilnetzbetreiber mitteilen. Dieser ist weiterhin für die Netznutzung zuständig und muss auch weiterhin den eingespeisten Strom abnehmen. Der Strom kann auch einem anderen Abnehmer verkauft werden, allerdings sind uns bis heute keine solchen Beispiele bekannt. PV & Dachbegrünung Die oberste Dachschicht soll nicht brennbar sein, und auch zur Beschwerung werden Flachdächer bekiest oder mit Substrat begrünt. Für eine Dachbegrünung spricht neben Aspekten der Biodiversität und Ästhetik auch eine Rückhaltung des Regenwassers. Nur 30-50% vom Regenwasser muss via Dachwasserabläufe abgeführt werden (Kiesdach 95%), der Rest verdunstet und führt zu einer tieferen Dach-Temperatur, d.h. weniger Kühlbedarf im Gebäude. Wenn an heissen Sommertagen auf dem Dach statt 80°C nur 30°C herrschen, kann eine Solarstromanlage dort mehr Strom produzieren; gemäss Versuchen 3-4% Mehrertrag übers Jahr. Diesem Symbiose-Potential stehen aber auch Herausforderungen gegenüber. Gründächer haben einen erhöhten Wartungsaufwand – insbesondere um PV-Anlagen. Der PV-Betreiber muss Beschattung durch hochwachsende Gräser vermeiden. Wie ist ein neues Dach mit PV-Anlage und Gründach zu planen? Bei der Planung vom Dachaufbau bzw. der Regenwasser-Retention ist die PV-Anlage mit zu berücksichtigen. Unter der PV-Anlage nur wenn nötig Retentions-Material vorsehen, aber keine Begrünung. Solarstromproduktion auf ideale Fläche konzentrieren; Begrünung nach Wunsch daneben (z.B. grosszügiger Dachrandabstand oder auf teilbeschatteter Fläche) Verwendung eines abgestimmten PV-Gründach-System (Zinco, Optigrün o.ä. – Planungshilfe beachten) In Entwicklung: Bi-faciale PV-Module senkrecht aufständern. Eine Solar- oder Photovoltaikfassade besteht aus grossflächig an der Gebäudewand angebrachten Solarmodulen für die Nutzung von Sonnenlicht zur Strom- oder Wärmegewinnung. Sie stellt eine Alternative zur klassischen Dach-Solaranlage dar. Gründe für die Wahl einer Solarfassade gibt es viele: Etwa wenn Sie besonderen Wert auf Optik legen, wenn Ihr Dach ungeeignet ist (z. B. ein nach Norden ausgerichtetes Dach oder geringe Tragfähigkeit), oder wenn Sie im Rahmen einer anstehenden Renovation bei der Fassadenverkleidung Kosten sparen möchten. Der wichtigste - und am deutlichsten sichtbare - Unterschied zur herkömmlichen Dach-Solaranlage ist der Neigungswinkel. Die Photovoltaik-Module (PV) werden senkrecht am Gebäude angebracht. Der Ertrag einer Solarfassade beträgt etwa zwei Drittel im Vergleich zu einer klassischen, schräg angebrachten Aufdach- oder Indach-PV-Anlage bei optimaler Dachausrichtung. Bei flacher Sonneneinstrahlung im Winter ist er höher, sodass Sie Ihren Eigenverbrauch und damit die Effizienz Ihrer Solaranlage optimieren können. Es sollte jedoch besonders gewissenhaft darauf geachtet werden, dass sich die Anlage nicht im Schattenbereich, z. B. eines umstehenden Gebäudes, befindet. Solarfassade im Altbau Vorwiegend werden Solarfassaden bewusst für die Gestaltung der Gebäudehülle genutzt. An der Aussenfassade können PV-Module etwa Stein oder Putz ersetzen. Im Altbau ist eine Solar-Fassade besonders sinnvoll bzw. wirtschaftlich, wenn eine Gesamtsanierung ansteht. Im Rahmen der Renovation und speziell einer Fassadendämmung können Sie zwei Investitionen besonders gut verbinden, wenn Sie die Fassade mit Solarmodulen «verkleiden». Solarfassade im Neubau Bei Neubauten kann der Architekt sogar die Optik der Fassade an die Solaranlage anpassen oder umgekehrt. Durch sehr individuell gestaltbare Solarmodule kann so eine ganzheitlich harmonische Integration in die Gebäudehülle verwirklicht werden. Varianten der Solarfassade Grundsätzlich gilt es zwischen Solarstromfassade und Solarwärmefassade zu unterscheiden. Erstere ist eine Photovoltaikanlage zur Erzeugung von elektrischer Energie (also Strom). Bei der Solarwärmefassade hingegen wird mittels Solarthermie Wärmeenergie aus dem Sonnenlicht gewonnen. Des Weiteren gibt es Hybridmodule, die sowohl Solarstrom, als auch Solarwärme liefern. Wer nicht die komplette Fassade mit Solarpaneelen ausstatten will, kann massgefertigte Solarmodule an Balkonbrüstungen anbringen lassen und erhält so einen «Energiebalkon». Die Solarstromfassade ist deutlich populärer und wird vergleichsweise viel häufiger eingesetzt als die Solarwärmefassade. Letztere führt eher ein Nischendasein und es reicht in vielen Fällen eine nur wenige Quadratmeter grosse Fläche für die Deckung des Wärmebedarfs aus. Sie stellt also eher einen kleineren Fassadenteil als eine wirklich grossflächige Fassade dar. Die Referenz in Zahlen: 1 Kilowatt (kW) Solarkollektor-Leistung benötigt ungefähr 2 Quadratmeter Fläche, 1 kW Photovoltaik-Spitzenleistung an der Fassade hingegen rund 10 Quadratmeter. Solarstromfassade Die Solarstromfassade - auch BIPV genannt (von englisch: building-integrated photovoltaic) - versorgt Ihren Haushalt mit ökologisch gewonnenem Strom. Die Energie aus der Solarstromfassade wird im Wechselrichter zu Gleichstrom umgewandelt, der dann genutzt oder weitergegeben werden kann. Um Ertragsspitzen sinnvoll zu nutzen, können Sie die Solarstromfassade mit einem Batteriespeicher kombinieren. So fahren Sie beispielsweise mittags den Stromertrag ein und können ihn abends, wenn die Sonne nicht mehr scheint, wieder abrufen. Solarwärmefassade Solarthermiefassaden unterscheiden sich vom Äusseren her hauptsächlich in der Art der Solarpanels. Die häufigsten Module zur Wärmegewinnung durch Sonnenenergie sind Flachkollektoren oder vereinzelt auch Vakuumröhrenkollektoren. In der Regel wird die Solarthermie zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung genutzt. Die Solarwärmefassade kann im Gegensatz zur Photovoltaikanlage auch an teilverschatteten Flächen noch gute Leistungen erzielen. Da Solarkollektoren ein viel breiteres Spektrum des Sonnenlichts verwerten können als PV-Module, sind die Ertragseinbussen bei Abweichungen vom Optimum ohnehin sehr gering. Ein wesentlicher Nachteil allerdings: Im Gegensatz zur PV-Anlage benötigt eine Solarthermieanlage zwingend einen Energiespeicher. Ein solcher Solarwärmespeicher macht die Gesamtinvestition vergleichsweise teuer. Solarwärmefassaden werden vegleichsweise sehr selten installiert, in der Praxis werden überwiegend Solarstromfassaden verbaut. Hybridmodule Ein Hybridmodul, auch bekannt als Kombimodul, kann sowohl Solarstrom als auch Heizwärme erzeugen. Oft werden dafür die Begriffe «Thermovoltaik» oder «Photothermie» verwendet. Die Kombimodule stellen allerdings eine Lösung aus Kompromissen dar. Der Grund ist evident: Photovoltaik-Module liefern mehr Ertrag bei niedrigeren Temperaturen, die Solarthermie-Kollektoren hingegen benötigen hohe Temperaturen für die effiziente Generierung von Heizwärme. In der folgenden Gegenüberstellung der Solarmodule beruht die angegebene Nutzleistung auf der Annahme einer senkrechten Anbringung an der Fassade bei wolkenlosem Himmel zur Mittagszeit. Auf dem Hausdach angebracht könnten die Module mehr Ertrag liefern - dort wäre die Nutzleistung etwa 1,5 mal so hoch. Wenn Sie Solarmodule an Ihrer Hauswand anbringen, können Sie sie als Designelement für die Gebäudeoptik verwenden. Massgefertigte und farbige Module sind bereits am Markt etabliert, sodass Sie eine Vielzahl an unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten haben. Im Idealfall kombinieren Sie eine moderne Gebäudeoptik mit einer effizienten Photovoltaikanlage. Dies kann speziell im Altbau sinnvoll sein, wenn Sie das Dach nicht für die Solarmodule nutzen wollen oder können. Ein besonderer Vorteil sind die Gestaltungsmöglichkeiten von Solarmodulen. In Puncto Design sind die Möglichkeiten schier unbegrenzt: Massanfertigungen in Trapezform, Einfärbung nach Wahl oder lichtdurchlässige Module mit bis zu 20 Prozent Transparenz und vieles mehr. Es werden sogar Glas-Glas-Module mit integrierter LED-Beleuchtung angeboten, mit diesen Modulen lässt sich die Fassade nachts beleuchten. Eine Solartankstelle ist eine Stromtankstelle zum Aufladen von Elektrofahrzeugen, bei welcher die elektrische Energie aus Sonnenenergie gewonnen wird. Dies geschieht zumeist durch auf dem Dach des Tankstellengebäudes oder in der näheren Umgebung auf anderen Dächern oder geeigneten Unterkonstruktionen angebrachte Solarzellen. Solartankstellen sind im Kontext der Energiewende im Verkehr ein Element der dezentralen Stromerzeugung. Von der Solartankstelle erzeugter Strom, der nicht unmittelbar zum Laden des Fahrzeugs dient, wird zumeist in das Stromnetz eingespeist. Umgekehrt kann auch aus dem Stromnetz Energie entnommen werden, um Fahrzeuge zu laden. Nur die wenigsten Solartankstellen nutzen eigene Solarakkus. Die Akkumulatoren lassen sich bei Netzanschluss nicht wirtschaftlich betreiben. Ihr Einsatz kann jedoch in Zukunft vor allem auch vor dem Hintergrund von kurzen Ladezeiten im Minutenbereich und den dazu notwendigen hohen Leistungen im zwei- und dreistelligen Kilowattbereich eine Option darstellen, die Netzanschlusskapazität im Rahmen zu halten. Die Bilanz einer Solartankstelle sollte mindestens ausgeglichen sein, wenn nicht sogar einen Überschuss ausweisen. Andernfalls erfolgt der Betrieb netzabhängig mit solarer Unterstützung. Elektroautos benötigen zwischen etwa 8 und 25 kWh für eine Strecke von 100 km. Eine dänische Studie nennt 18,3 kWh pro 100 km als Durchschnittswert unter realistischen Bedingungen. Bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 km sind das zwischen 1200 und 3750 kWh/a. Diese Energiemengen lassen sich mit Solaranlagen erzeugen, die weniger als die Fläche des Daches eines Einfamilienhauses benötigen. Werden an einer netzgekoppelten Solartankstelle, bei der pro Stellplatz nicht wesentlich mehr als 20 m² Solarmodulfläche zur Verfügung stehen, täglich mehrere Fahrzeuge aufgeladen, muss davon ausgegangen werden, dass die aus dem Netz bezogene Energie nur zu einem geringen Teil durch eingespeiste Solarenergie aufgewogen wird. In diesem Fall handelt es sich um eine gewöhnliche Stromtankstelle, die lediglich solar unterstützt wird. In Österreich wurde im Jahr 2000 die erste Solartankstelle eröffnet. In der Schweiz wurden die ersten Solartankstellen ab circa 1986 für die Solarrallye Tour de Sol eingesetzt, einerseits um Serienfahrzeuge zuzulassen, die nur mit Solarzellen am Fahrzeug die geforderten Fahrleistungen nicht erfüllen konnten, und andererseits, um die recht teuren Solarzellen ausserhalb der Veranstaltung effektiver einzusetzen. Eine Solartankstelle wurde ergänzend zum Tesla Roadster oder zum Twike angeboten. Auch unabhängige Anbieter sind am Markt vertreten. Die Bauform des Solarcarports erhöht die solare Deckung des Strombedarfs und nutzt gleichzeitig die Abstellfläche. Solartankstellen finden teilweise auch bei Elektrobooten Verwendung. Dort kann bei speziell bei Freizeitbooten durch die langen Liegezeiten ein grosser Anteil des Stroms direkt für das Aufladen genutzt werden. Sie erwirtschaften häufig einen deutlichen Überschuss an elektrischer Energie, die ins Stromnetz eingespeist wird, sofern sie damit verbunden sind. Klimaschutz Die Schweiz gehört aufgrund ihres hohen Energieverbrauchs zu den Ländern mit besonders hohen Pro-Kopf-Emissionen. Diese haben sich trotz gesetzlichen Vorgaben und internationalen Verträgen bisher nicht verringert. Als kleines Land in einer klimasensiblen Gebirgsregion ist die Schweiz dringend auf grosse internationale Fortschritte beim Klimaschutz angewiesen. Deshalb muss die Schweiz mit gutem Beispiel vorangehen. Seit dem Stern Report ist bekannt, dass Handeln billiger kommt als Zuwarten und Nichtstun. Die inländischen Emissionen (über 5 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr) sollen grundsätzlich im Inland reduziert werden. Gebäudesanierungen, Plus-Energiehäuser, Ersatz von Öl- und Gasheizungen, Förderung des Velo- und Fussverkehrs sowie des öffentlichen Verkehrs, effizientere Fahrzeuge und Reduktion des Stromverbrauchs sind vordringlich anzugehen. Eine ökologische Steuerreform und Energielenkungsabgaben sind unumgänglich. Klimaschutz lohnt sich nicht nur finanziell Der Wirtschafts- und Forschungsplatz Schweiz kann von einer griffigen Klimapolitik nur profitieren. Effizienz und Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien sind die Märkte von Morgen und die Arbeitsplätze der Zukunft. Mehr Sicherheit durch weniger Abhängigkeit von instabilen Energielieferanten bringt uns zudem mehr politische Freiheit. Ablasshandel mit Auslands-Zertifikaten: Der Kauf von Verschmutzungsrechten im Ausland (CDM) soll ausschliesslich für die Reduktion der von uns im Ausland verursachten Emissionen (über 6 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr) dienen. Die SES ist Mitverfasserin des Klimamasterplans. Er zeigt die nötigen Reduktionsschritte und politischen Massnahmen auf, mit welchen die Schweiz ihren gerechten Beitrag zum globalen Klimaschutz leisten kann. Das Klimaportal von ProClim bietet Ihnen einen Überblick über den aktuellen Wissensstand in den Bereichen Klima und globaler Wandel. Das Klimaportal enthält wissenschaftliche Sachstandsberichte, Faktenblätter und weitere Publikationen von Forschungszentren, forschungsnahen Institutionen, international anerkannten Gremien und Bundesämtern. Es richtet sich an die Wissenschaftscommunity, an Entscheidungsträgerinnen und -träger, an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und an die interessierte Öffentlichkeit. Die Schweizer Klimapolitik bettet sich in die internationalen Bestrebungen zur Minderung der Treibhausgasemissionen ein. Das Ziel einer Emissionsminderung von acht Prozent für die erste Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls von 2008 bis 2012 hat die Schweiz auch dank der Anrechnung ausländischer Zertifikate erreicht. Für die zweite Verpflichtungsperiode bis 2020 liegt der Fokus der Minderungsleistungen ausschliesslich auf dem Inland. Mit einer breiten Palette von Massnahmen in den Sektoren Gebäude, Verkehr und Industrie soll das gesetzliche Minderungsziel von 20 Prozent bis 2020 erreicht werden. Für die Zeit nach 2020 hat die Staatengemeinschaft das Übereinkommen von Paris verabschiedet. Im Vorfeld zur Klimakonferenz in Paris hatte die Schweiz ein Minderungsziel von 50 Prozent bis 2030 angekündigt, das mehrheitlich mit Massnahmen im Inland, aber auch durch Emissionsminderungen im Ausland erreicht werden soll. Gesamthaft soll die Schweiz den CO2-Ausstoss bis 2030 um 50 Prozent gegenüber 1990 reduzieren. Das hatte bereits der Bundesrat vorgeschlagen. Der Ständerat will zudem das Ziel «netto null» bis 2050 ins Gesetz schreiben. Bei den Gebäuden schlägt der Bundesrat vor, dass der CO2-Ausstoss von Heizungen bis 2027 auf die Hälfte reduziert wird. Das geht der Mehrheit der Ständeratskommission zu langsam. Sie will ab 2023 Grenzwerte für den CO2-Ausstoss von Gebäuden ins Gesetz schreiben. Das würde schrittweise ein faktisches Verbot von Ölheizungen bedeuten, nicht nur bei Neubauten, sondern auch bei Altbauten, wenn die Heizung ersetzt werden muss. Solarinfo in der Schweiz

Vorteile von Solaranlagen (www.igq.ch) – Was kostet eine PV Solaranlage? Scheint in der Schweiz genug Sonne für Solarenergie? Sind Solaranlagen nicht zu teuer? Auch heute halten sich noch zahlreiche Vorurteile gegenüber der Solarenergie – zu Unrecht. EnergieSchweiz hat aus diesem Grund gemeinsam mit Swissolar Vorurteile ausgewählt und anhand von ausführlichen Erklärungen und Fakten widerlegt. So trifft beispielsweise rund 200 Mal mehr Sonneneinstrahlung auf die gesamte Fläche der Schweiz, als im gesamten Land verbraucht wird. Entsprechend hoch ist hier das Produktionspotential auf Dächern und Fassaden: es könnte rund die Hälfte des gesamten Schweizer Stromverbrauchs abdecken. Die Antwort ist also klar: ja, in der Schweiz scheint die Sonne genug für Solarenergie! Die jährliche Einstrahlung in der Schweiz variiert je nach Standort zwischen rund 1’050 und 1‘550 kWh pro Quadratmeter. Das heisst, auf die gesamte Fläche der Schweiz trifft rund 200 Mal mehr Sonneneinstrahlung, als im gesamten Land Energie verbraucht wird. Das Produktionspotenzial auf Dächern und Fassaden ist hoch: es könnte rund die Hälfte des gesamten Schweizer Stromverbrauchs abdecken. Dieses Potenzial wird noch kaum genutzt: 2016 waren erst auf rund 5% der geeigneten Dach- und Fassadenflächen Photovoltaik-Anlagen installiert. Diese decken gut 2% des Stromverbrauchs ab. Das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft Auch bei der Solarwärme wird das Potenzial noch kaum erschlossen. 2016 wurde erst rund 8% des Produktionspotenzials auf Schweizer Dächern genutzt. Diese decken rund 8% des Energiebedarfs für Warmwasser in Haushalten ab.Allgemein ist die Einstrahlung in der Schweiz höher als in Dänemark oder England und tiefer als in Spanien, Portugal oder Italien. Einige sehr sonnige Standorte wie Sion oder Samedan aber sind punkto Einstrahlung sogar mit der Toskana oder der Provence vergleichbar. Die heutige Nutzung der Photovoltaik ist nicht stark von der jeweiligen Intensität der Sonneneinstrahlung abhängig. Zu den Ländern mit der stärksten Nutzung in Europa gehören sowohl südliche Länder wie Griechenland und Italien als auch Länder mit weniger Einstrahlung wie Deutschland, Belgien oder die Tschechische Republik. Die Installation von Solaranlagen bzw. Photovoltaikanlagen ist weniger teuer, als viele Leute denken. Eine Anlage von rund 30 Quadratmetern (5 kWp) auf einem Einfamilienhaus kostet ca. 15‘000 Fr. Zieht man die finanzielle Förderung des Bundes (Einmalvergütung) von 3‘400 Fr. (Stand: ab 2018) sowie Steuerabzüge von rund 2‘900 Fr. ab, kostet die Anlage nur noch 8’500 Fr. Dabei ist zu beachten, dass für den Erhalt der Einmalvergütung mit einer Wartezeit von mindestens zwei Jahren zu rechnen ist. Die Herstellungskosten für den selber produzierten Strom liegen bei rund 13 Rp./kWh. Nach Abzug der Förderung und der Steuerersparnis sind es 9.5 Rp./kWh. Das ist deutlich weniger als Haushalte für den Strom aus der Steckdose bezahlen. Ein Schweizer Haushalt zahlt im Durchschnitt 20 Rp./kWh. Somit lohnt es sich, den selbst produzierten Solarstrom direkt selbst zu verbrauchen (Eigenverbrauch). Die Überschussproduktion, die nicht direkt im Haus gebraucht werden kann, wird ins Stromnetz abgegeben. Dafür erhält man eine Vergütung, den sogenannten Einspeisetarif. Kosten einer Solaranlage http://www.igq.ch/de/bibliothek_linksPhotovoltaik-Anlagen sind günstiger als gedacht  Bei heute durchschnittlichen Strompreisen und Einspeisetarifen der Stromversorger kann man mit einer solchen Anlage Renditen von knapp 5% auf das durchschnittlich gebundene Kapital erzielen. Das gebundene Kapital ist im genannten Beispiel nur 4'250 Fr., also viel weniger, als die Anlage kostet. Das liegt daran, dass jährlich Erträge zurückfliessen und damit dieses Kapital nicht mehr gebunden ist. Auf dem Solarrechner von EnergieSchweiz können Interessierte die Rendite einer Anlage auf ihrem Dach berechnen. Dafür braucht es den Stromtarif, der sich auf Stromrechnung ablesen lässt und den Einspeisetarif, der beim Stromversorger oder auf der Website www.pvtarif.ch zu finden ist. Auch eine Solarwärmeanlage passt in fast jedes Budget: Eine Anlage mit fünf bis sechs Quadratmeter Kollektorfläche deckt 2/3 des Warmwasserbedarfs einer Familie und kostet nach Abzug des kantonalen Förderbeitrags und des Steuerabzugs weniger als CHF 10‘000. Der Solarrechner von EnergieSchweiz erlaubt auch die Berechnung einer solchen Anlage. Solaranlagen bzw. Photovoltaik-Anlagen produzieren hauptsächlich tagsüber Strom, insbesondere zur Mittagszeit. Auch wenn tagsüber niemand zuhause ist, gibt es einige Geräte wie Kühlschränke, Gefrierfächer oder Steuerungen, die durchgehend Strom verbrauchen. Weitere laufende Verbraucher können Geräte im Stand-by-Modus sein wie Fernseher, Stereoanlagen, Router, Kaffeemaschinen oder Kopiergeräte. Dieser Strombedarf kann ebenfalls durch die Photovoltaik-Anlage gedeckt werden.Grosse Stromverbraucher wie Kochherd, Backöfen und Küchengeräte oder IT-Anwendungen werden hauptsächlich am Morgen und Abend genutzt. Je nach Jahreszeit und Wetter können auch sie von der eigenen Anlage gedeckt werden. Welchen Anteil des produzierten Stroms selbst verbraucht werden kann (Eigenverbrauch), hängt vor allem von der Grösse der Anlage und dem persönlichen Stromverbrauch ab. Bei einer sehr kleinen Anlage von rund 12 Quadratmetern (2 kWp) können 35 bis 50% des produzierten Stroms selber verbraucht werden. Der restliche Teil wird gegen eine Vergütung des Stromversorgers ins Netz gespeist. Ist die Anlage etwas grösser (30 m2, 5 kWp), können nur noch 20 bis 40% des produzierten Stroms selber verbraucht werden. Der Stromverbrauch eines Haushalts ist davon abhängig, ob es grössere Verbraucher hat, die sich zumindest teilweise steuern lassen. Dazu gehören bspw. Wärmepumpen, Warmwasserboiler oder Elektroauto. Verbrauchen diese Geräte vor allem dann Strom, wenn die Sonne scheint, kann der Eigenverbrauch erhöht werden, auch dann, wenn tagsüber niemand zu Hause ist. Hinweise dazu erhalten Sie hier. Eine weitere Steigerung ist über Batteriespeicher möglich, welche den produzierten Strom aufnehmen und quasi lagern. Wird eine Anlage von rund 30 Quadratmetern (5 kWp) mit einem 5 kWh Batteriespeicher kombiniert, kann sich der Eigenverbrauchsanteil von 30% auf 60% erhöhen, da der Strom nicht direkt verbraucht werden muss, sondern in der Batterie gespeichert wird. Eine Solarwärmeanlage ist immer mit einem Warmwasserspeicher kombiniert. Photovoltaik für Strom Eine Photovoltaik-Anlage wandelt Sonnenstrahlen in Strom um. Bei diesem Prozess werden Elektronen zur Bewegung angeregt und durch einen Stromkreis "gezwängt", wobei Strom erzeugt wird. Der Strom kann im eigenen Haus genutzt, oder gegen anschliessende Bezahlung (EVU) ins öffentliche Netz eingespeist werden. Eng verwandt mit dem Thema Photovoltaik sind Stromspeicher, die die Nutzung von Solar-Strom auch nachts ermöglichen. Besonders sinnvoll ist die Photovoltaik-Anlage in Kombination mit einer Wärmepumpe als Heizung. Bei einer typischen Anlage im Einfamilienhaus hat er ein Speichervolumen von ca. 500 Litern und erlaubt es, die tagsüber produzierte Wärme am Abend oder am folgenden Morgen zu nutzen. Die heute üblichste Technologie in der Photovoltaik sind kristalline Module, die in Standardgrössen produziert werden und meist blau bis schwarz aussehen. In den letzten Jahren wurden diese jedoch stark weiterentwickelt und es besteht heute eine grosse Bandbreite an Produkten. Dazu gehören Module in anderen Grössen, Formen und Farben. Bei kristallinen Silizium-Modulen können die einzelnen Zellen anders aneinandergereiht werden und damit mehr Formen bilden als nur die Standard-Rechtecke. Dünnschicht-Module erlauben nochmals viel flexiblere Formen und ermöglichen auch eine Anpassung an eine geschwungene Form. Die Farbe der Module können mit diversen Technologien verändert werden. Dies ermöglicht eine sehr grosse Bandbreite an Farben, von grün, gelb über rot bis hin zu weiss. Je nach Farbe und Technologie reduziert sich der Wirkungsgrad dabei um weniger als 5 bis 40% (weisse Module). Kollektoren für Solarwärmeanlagen sind in der Regel unauffällig schwarz. Sie nutzen meist nur einen Teil des Dachs und können deshalb gut und ästhetisch überzeugend mit Photovoltaikanlagen kombiniert werden. Sie können aber auch an der Fassade eingesetzt werden, was einen erhöhten Ertrag im Winter erlaubt – dann wenn die Wärme am meisten benötigt wird. Auch hier sind Farbvarianten möglich. Auch kleine Solaranlagen können relevante Beiträge an den Strom- und Wärmeverbrauch eines Haushalts leisten. Eine Solaranlage von rund 20 Quadratmeter Dachfläche deckt nämlich 80% des jährlichen Strombedarfs eines durchschnittlichen Einfamilienhauses mit einer vierköpfigen Familie ab. Mit gezielten Massnahmen kann mehr als ein Drittel des von der eigenen Anlage produzierten Stroms zeitgleich selber vom Einfamilienhaus verbraucht werden. Der Rest wird gegen Vergütung ins Netz eingespeist. Auch bei der Solarwärme leisten kleine Anlagen wichtige Beiträge. Rund vier Quadratmeter Sonnenkollektoren reichen in Kombination mit einem Wasserspeicher aus, um mehr als die Hälfte des jährlichen Warmwasserbedarfs einer vierköpfigen Familie zu decken. Von Mai bis August bereitet die Anlage 70% des Warmwasserbedarfs auf und selbst im Winter zwischen November und Januar kann die Anlage 20% zum Bedarf beisteuern. Photovoltaik wandelt Sonnenenergie sehr effizient in Strom um. Der Wirkungsgrad einer Photovoltaikanlage, also das Verhältnis des produzierten Stroms zur auf der Fläche eingestrahlten Sonnenenergie, beträgt je nach Technologie zwischen 11% und 20%. Innerhalb der nächsten Jahrzehnte wird sich der durchschnittliche Wirkungsgrad nochmals steigern. Der Wirkungsgrad anderer Technologien ist sehr unterschiedlich. Fossile Energien wie Kohle oder Benzin basieren ursprünglich auch auf Sonnenenergie. Betrachtet man den gesamten Herstellungszyklus von Photosynthese, Transformation zu fossilen Energien (Kohle, Rohöl, Erdgas) und Verbrennung zur Herstellung von Strom ist der Wirkungsgrad von eingestrahlter Sonnenenergie zu Strom allerdings viel kleiner als 1%, da bereits die Photosynthese nur einen Wirkungsgrad von rund 3% aufweist. Beziehen sich also Photovoltaik und fossile Energien beide auf die Sonneneinstrahlung als Energiequelle, ist der Wirkungsgrad der Photovoltaik in jedem Fall sehr viel höher. Zur Beurteilung der Umwelteffizienz einer Energiequelle ist der Wirkungsgrad jedoch kein geeigneter Indikator. Bessere Indikatoren dafür sind beispielsweise der Verbrauch (nicht erneuerbarer) Primärenergie, oder die Umweltbelastungspunkte über den Lebenszyklus. Eine Bewertung anhand dieser Indikatoren zeigt, dass Photovoltaik die Umwelt viel weniger stark belastet als fossile und nukleare Kraftwerke. Solarthermische Anlagen haben einen etwa dreimal höheren Wirkungsgrad als Photovoltaikanlagen. Aber sie produzieren weniger hochwertige Wärmeenergie. Der Strom aus einer Photovoltaikanlage ist hochwertiger und kann z.B. mittels einer Wärmepumpe Umgebungswärme in die dreifache Menge Heizenergie umgewandelt werden.Photovoltaikanlagen wandeln das elektromagnetische Spektrum unserer Sonne in teilweise nur hauchdünnen halbleitenden Schichten „direkt“ in elektrischen Strom um. Kernelement sind die Solarzellen (zusammengefasst zu Modulen), die durch den Photonenbeschuss der Einstrahlung eine Trennung von positiven und negativen Ladungen erzeugen. Wenn jetzt eine elektrisch leitende Verbindung zwischen den Ladungszonen hergestellt wird, fließt ein Strom. Die so gewonnene Leistung kann entweder direkt verwendet, in Solarbatterien gespeichert oder auch mit Hilfe von Wechselrichtern in ein bzw. das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Mittlerweile werden Anlagen mit einer Spitzenleistung von mehreren Megawatt gebaut und betrieben. Eine Solartankstelle ist eine Stromtankstelle zum Aufladen von Elektrofahrzeugen, bei welcher die elektrische Energie aus Sonnenenergie gewonnen wird. Dies geschieht zumeist durch auf dem Dach des Tankstellengebäudes oder in der näheren Umgebung auf anderen Dächern oder geeigneten Unterkonstruktionen angebrachte Solarzellen. Solartankstellen sind im Kontext der Energiewende im Verkehr ein Element der dezentralen Stromerzeugung. Von der Solartankstelle erzeugter Strom, der nicht unmittelbar zum Laden des Fahrzeugs dient, wird zumeist in das Stromnetz eingespeist. Umgekehrt kann auch aus dem Stromnetz Energie entnommen werden, um Fahrzeuge zu laden. Nur die wenigsten Solartankstellen nutzen eigene Solarakkus. Die Akkumulatoren lassen sich bei Netzanschluss nicht wirtschaftlich betreiben. Ihr Einsatz kann jedoch in Zukunft vor allem auch vor dem Hintergrund von kurzen Ladezeiten im Minutenbereich und den dazu notwendigen hohen Leistungen im zwei- und dreistelligen Kilowattbereich eine Option darstellen, die Netzanschlusskapazität im Rahmen zu halten. Die Bilanz einer Solartankstelle sollte mindestens ausgeglichen sein, wenn nicht sogar einen Überschuss ausweisen. Andernfalls erfolgt der Betrieb netzabhängig mit solarer Unterstützung. Elektroautos benötigen zwischen etwa 8 und 25 kWh für eine Strecke von 100 km. Eine dänische Studie nennt 18,3 kWh pro 100 km als Durchschnittswert unter realistischen Bedingungen.[1] Bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 km sind das zwischen 1200 und 3750 kWh/a. Diese Energiemengen lassen sich mit Solaranlagen erzeugen, die weniger als die Fläche des Daches eines Einfamilienhauses benötigen. Werden an einer netzgekoppelten Solartankstelle, bei der pro Stellplatz nicht wesentlich mehr als 20 m² Solarmodulfläche zur Verfügung stehen, täglich mehrere Fahrzeuge aufgeladen, muss davon ausgegangen werden, dass die aus dem Netz bezogene Energie nur zu einem geringen Teil durch eingespeiste Solarenergie aufgewogen wird.[2] In diesem Fall handelt es sich um eine gewöhnliche Stromtankstelle, die lediglich solar unterstützt wird. In Österreich wurde im Jahr 2000 die erste Solartankstelle eröffnet.[3] In der Schweiz wurden die ersten Solartankstellen ab circa 1986 für die Solarrallye Tour de Sol eingesetzt, einerseits um Serienfahrzeuge zuzulassen, die nur mit Solarzellen am Fahrzeug die geforderten Fahrleistungen nicht erfüllen konnten, und andererseits, um die recht teuren Solarzellen außerhalb der Veranstaltung effektiver einzusetzen. Eine Solartankstelle wurde ergänzend zum Tesla Roadsteroder zum Twike angeboten. Auch unabhängige Anbieter sind am Markt vertreten. Die Bauform des Solarcarports erhöht die solare Deckung des Strombedarfs und nutzt gleichzeitig die Abstellfläche. Solartankstellen finden teilweise auch bei Elektrobooten Verwendung. Dort kann bei speziell bei Freizeitbooten durch die langen Liegezeiten ein großer Anteil des Stroms direkt für das Aufladen genutzt werden. Sie erwirtschaften häufig einen deutlichen Überschuss an elektrischer Energie, die ins Stromnetz eingespeist wird, sofern sie damit verbunden sind. Damit liegen die Wirkungsgrade der beiden Technologien in einem vergleichbaren Bereich. Wirkungsgrad einer Solaranlage http://www.igq.ch/de/das_geldsparkraftwerkPhotovoltaik ist effizienter als Erdöl Strom aus erneuerbaren Energien wird über die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) und die Einmalvergütung finanziell gefördert. Die Förderung wird von allen Stromkonsumenten über einen Zuschlag auf jede verbrauchte Kilowattstunde Strom finanziert. Der Zuschlag beträgt 2019 2.3 Rp./kWh. Rund die Hälfte der Einnahmen wird für die Photovoltaik eingesetzt. Durchschnittlich verteuert damit die Förderung der Photovoltaik den Strom für Gewerbe und Industrie um knapp 8%. Wie relevant sich eine solche Erhöhung auf einen Betrieb auswirkt, zeigt die Energiekostenintensität. Diese berechnet sich aus dem Verhältnis zwischen den Energiekosten und der Bruttowertschöpfung. Bei 99% der Schweizer Unternehmen machen die Energiekosten weniger als 0.5% der Bruttowertschöpfung aus. Bei den meisten Unternehmen fallen die Stromkosten also nicht stark ins Gewicht. Unternehmen mit sehr hohen Stromkosten sind von der Verteuerung des Stroms viel stärker betroffen. Sie können sich jedoch den bezahlten Zuschlag für erneuerbaren Strom zurückerstatten lassen. Eine vollständige Rückerstattung ist für Unternehmen möglich, deren Stromkosten mindestens 10 Prozent der Bruttowertschöpfung ausmachen. Liegt der Anteil bei mindestens fünf Prozent, werden die Kosten teilweise zurückerstattet. Interessierte Unternehmen finden weitere Informationen bezüglich Zurückerstattung hier. Eine Solaranlage verbraucht während ihres gesamten Lebenszyklus Energie, so beispielsweise für die Aufbereitung der Materialien, die Herstellung der Module, bzw. der Solarpanels und des Wechselrichters, den Transport und das Recycling am Ende der Lebensdauer. Nach ein bis vier Jahren hat die Anlage durch ihre erneuerbare Stromproduktion diese Energie bereits kompensiert (Vergleich auf Ebene Primärenergie). Sie ist dann also energetisch amortisiert und liefert während über 25 Jahren zusätzlich erneuerbaren Strom. Experten schätzen, dass diese Amortisationsdauer langfristig nochmals um rund einen Drittel gesenkt werden kann. Dies vor allem aufgrund von diversen Faktoren wie steigende Wirkungsgrade und Lebensdauer, eine effizientere Nutzung der Materialien oder Strommixe mit höherem erneuerbaren Anteil in den Herstellungsländern. Die energetische Amortisationszeit für eine solarthermische Anlage liegt bei deutlich unter einem Jahr.Photovoltaikanlagen sind schnell energetisch amortisiert Photovoltaikanlagen produzieren über Mittag am meisten Strom. Unabhängig von der Jahreszeit verbraucht die Schweiz in den Mittagsstunden sehr viel Strom. Damit produzieren Photovoltaikanlagen im Tagesverlauf grundsätzlich zu einer sehr passenden Zeit Strom. Weniger zum Schweizer Stromverbrauch passt, dass die Photovoltaik beim hohen Stromverbrauch in den Abendstunden und im Winter nur wenig Strom produziert. Zurzeit spielt dies aber noch gar keine Rolle. Denn in der Schweiz betrug die Produktion der Photovoltaik 2016 gut 2% des Stromverbrauchs. Da der Strom aus Photovoltaik so wenig ausmacht bedeutet das, dass er immer verbraucht werden kann. Erst wenn die Photovoltaik stark ausgebaut wird und einen Anteil von 10-15% der Stromerzeugung ausmacht, würden im Sommer relevante Überschüsse entstehen, die dann entweder exportiert oder gespeichert werden müssten.Solarstrom passt gut ins Schweizer Stromnetz Mit 70 bis teils über 90% ist Glas der Hauptbestandteil aller Module. Durch den sehr hohen Glasanteil sowie einfach trennbare Metalle können rund 80 bis 90% eines Moduls bzw. Solarpanels, bezogen auf seine Masse, wiederverwertet werden. Grundsätzlich werden alte Solarpanels als erstes vom Aluminiumrahmen, Glas, den Kabeln und der Elektronik getrennt. Diese gelangen in Entsorgungskreisläufe wie Altglas, Altmetall und Elektronikschrott. Die Aufbereitung erfolgt in einem ersten Schritt mechanisch. Weitere Trennungs- und Abspaltungsverfahren sind thermochemisch, chemisch oder metallurgisch. So werden potenziell schädliche Substanzen wie z.B. Blei, Cadmium oder Selen entfernt und separat entsorgt. Silber, Tellur oder Indium werden so gut wie möglich und wirtschaftlich zurückgewonnen und können wiederverwendet werden. Mehr als 90% aller Module sind Si-kristallin, eine Modultechnologie, die praktisch keine schädlichen Substanzen enthält (etwas Blei und Silber). Dennoch muss eine Restfraktion von rund 10 bis 20% Gewichtsanteil heute noch verbrannt werden. Dies sind z.B. die Kunststofffolie und schwermetallhaltiges Lot. Durch den hohen Anteil an Glas und Aluminium ist das Recycling von Solarpanels mit dem Fensterrecycling vergleichbar. In der Schweiz können Solarpanels über die vorgezogene Recyclinggebühr kostenlos am Verkaufsort oder an einer Sammelstelle zurückgegeben werden. Dadurch wird ein fach- und umweltgerechtes Recycling garantiert. Dies wird in der Schweiz von der Stiftung SENS eRecycling organisiert. Das bisher auf freiwilliger Basis aufgebaute System wird nach Anpassung der entsprechenden Verordnung künftig obligatorisch werden. Recycling von Solarmodulen http://www.igq.ch/de/bibliothek_linksPhotovoltaik-Module können zu 80 bis 90 Prozent rezykliert werden Solarmodule stellen im normalen Betrieb für Mensch und Umwelt kein Risiko dar. Alle auf dem Markt gängigen Produkte bestehen zu 75 bis 95% aus Glas. Weitere Hauptbestandteile sind Aluminium (Rahmen), Silizium und Kunststoffe. Potenziell giftige Stoffe wie Blei, Selen, Cadmium, Gallium oder Indium sind in tiefen Konzentrationen enthalten, aber nur (abgesehen von Blei) in Dünnschichtmodulen, die insbesondere in der Schweiz sehr kleine Marktanteile haben. Die meisten dieser Stoffe finden sich beispielsweise auch in Smartphones oder Computern. Die genaue chemische Zusammensetzung der Solarpanels hängt von der jeweiligen Technologie ab. Da die Solarpanels gegenüber Wind und Wetter geschützt sind, können im normalen Betrieb keine Schadstoffe aus ihnen herausgelöst werden. Sie sind für Mensch und Umwelt damit ungefährlich. Bei den Dünnschichtmodulen entstehen Risiken dann, wenn ein Modul beschädigt wird, z.B. bei einem Brand, bei Transportschäden, Montagefehlern oder bei der Entsorgung. Reagieren beschädigte Module mit Flüssigkeiten, können geringe Mengen an umweltgefährdenden Stoffen austreten und in die Umwelt gelangen. Wichtig ist daher ein professioneller Umgang mit den Solarmodulen. Die heute üblichste Technologie in der Photovoltaik sind kristalline Module, die auf Siliziumbasis hergestellt werden. Diese bestehen hauptsächlich aus Glas, Aluminium, Silizium und Kunststoffen, deren Verfügbarkeit unbestritten hoch ist. Sie benötigen zusätzlich Silber, das nur begrenzt verfügbar ist. Daher wurde in den letzten Jahren die Menge an benötigtem Silber pro Zelle bereits stark reduziert. Zudem werden Lösungen entwickelt, die Silber mit Kupfer ersetzen. Setzen sich diese wie erwartet durch, besteht bei kristallinen Modulen künftig keine Rohstoff-Knappheit für einen massiven Ausbau, da Kupfer nicht knapp ist. Zusätzlich relevante Technologien sind Dünnschichtmodule mit Halbleiter aus Cadmium-Tellurid (CdTe) oder Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS). Ein massiver globaler Ausbau der Photovoltaik nur auf der Basis dieser beider Technologien wäre aus heutiger Sicht wegen der Knappheit diverser chemischer Elemente allerdings nicht möglich. Zusammengefasst sind aber auch bei einem massiven globalen Ausbau keine Produktionsengpässe von Photovoltaikmodulen infolge einer Rohstoffknappheit absehbar. Dies vor allem auch aus den Gründen, dass sich die Effizienz der Module stetig steigert, vermehrte Anstrengungen zum Recycling gemacht werden und nach neuen Technologien geforscht wird. Photovoltaikanlagen stellen kein grösseres Brandrisiko dar als andere Elektroinstallationen. Ein mehrjähriges Forschungsprojekt in Deutschland hat gezeigt, dass ein Brand in weniger als 0,01% der Anlagen aufgetreten ist. Bei diesen wenigen Fällen beschränkte sich der Brand grösstenteils auf die Anlage und griff nicht auf das Gebäude über. Die Brände entstanden hauptsächlich, weil die Anlagen falsch geplant oder installiert wurden. Überwiegende Fehlerquelle ist demnach der „Faktor Mensch“ und nicht die Anlage selbst. Zur Minimierung des Risikos sollten Photovoltaikanlagen deshalb professionell geplant, installiert und gewartet werden. Wer sich für eine Anlage interessiert, soll sich daher an einen zertifizierten Solarprofi wenden www.igq.ch Beratung Solaranlage und Angebot / Offerte Solaranlage http://www.igq.ch/de/solarkonzept_beratung Die Planungdtage

Solaranlagen wandeln Sonnenenergie in Heizungswärme oder Strom um. Praktisch alle Anlagen werden in der Schweiz auf dem Dach montiert - hier besteht dann aber wiederum die Wahl zwischen Indach-Montage (unauffällig - speziell bei Solardachziegeln), Aufdach-Montage (günstiger) oder aufgeständert auf ein Flachdach. Alternativ können Sie an der Gebäudewand eine Solarfassade anbringen. In vielen Fällen erhalten Sie auch Förderung (Zuschüsse) für Ihre Solaranlage. Photovoltaik-Förderung wird dabei überregional verteilt, während die Solarthermie-Förderung aktuell auf kantonaler Ebene geregelt ist. Mit dieser Ausgangslage ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Eigenheime in der Schweiz eine Solaranlage besitzen. Das sollten Sie über Solarenergie wissenDie Sonne ist die größte Energiequelle der Erde. Sie versorgt uns mit Licht und Wärme und ist damit für das Leben auf der Erde unentbehrlich. Lesen Sie hier, wie Solarenergie funktioniert, welche Vorteile sie bietet und wie sie als Energiequelle technisch genutzt wird.Was ist Solarenergie?Solarenergie beziehungsweise Sonnenenergie ist elektromagnetische Strahlung, die durch die Kernfusion von Wasserstoff zu Helium im Inneren der Sonne entsteht. Dabei werden Temperaturen von rund 15 Millionen Grad Celsius freigesetzt. Auf der Sonnenoberfläche betragen sie „nur“ noch ca. 6.000 Grad. Die dabei frei werdende Energie trifft in Form von Licht und Wärme auf die Erdoberfläche. Damit beeinflusst sie nicht nur das Wetter (Wind, Niederschlag und Wasserkreislauf), sondern bildet auch die Grundlage für das Wachstum von Pflanzen und folglich die Ernährung aller Lebewesen.Die Vorteile von Solarenergie im Überblick:Sie ist unerschöpflich (im Gegensatz zu fossilen Energieträgern wie Kohle und Öl) und zählt damit zu den erneuerbaren beziehungsweise regenerativen Energien.Sie ist sauber und emissionsfrei (kein CO2, Russ oder Feinstaub).Sie ist kostenlos verfügbar.Ein Nachteil von Sonnenenergie ist hingegen, dass sie tages- und jahreszeitlichen, wetterbedingten und regionalen Schwankungen unterliegt. Damit ermöglicht sie keine konstante Energieversorgung.Wie wird Solarenergie genutzt?Die Sonne ist die größte Energiequelle für die Erde und könnte damit den weltweiten Bedarf an Strom und Heizwärme abdecken. Voraussetzung dafür sind jedoch die technischen Mittel.Bisher werden folgende technische Formen der Energiegewinnung genutzt: Solarzellen auf Photovoltaikanlagen verwandeln die Energie in elektrischen Gleichstrom. Man spricht hier auch von Solarstrom. Sonnenkollektoren auf Solarthermieanlagen bündeln die Solarenergie, mit der über eine Trägerflüssigkeit Wasser erhitzt und für den Haushalt genutzt werden kann. Parabolrinnen oder -spiegel auf Solarwärmekraftwerken bündeln die Sonnenstrahlen und dessen Wärme und generieren über ein Wärmekraftwerk elektrischen Strom. Sonnenkollektoren in Aufwindkraftwerken bündeln die Solarenergie, mir der Wasserdampf erzeugt wird, der über eine Turbine einen Stromgenerator betreibt. Um Solarenergie zu jeder Tages- und Nachtzeit nutzbar zu machen, werden zudem Solarspeicher in Form von Akkus (Strom) oder eines gut isolierten Wassertanks (Warmwasser) genutzt. Diese speichern den tagsüber mit Solarenergie gewonnen Strom oder das Warmwasser, sodass sie zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar sind. Nutzer können mit dieser Technik jede Menge Energie sparen und ihre Heiz- und Stromkosten niedrig halten. Grüner Strom vom Hausdach: Mit einer Photovoltaik-Anlage und einem Stromspeicher können Sie Ihren eigenen Strom produzieren und so den steigenden Preisen entgegenwirken. Denn mit einer Photovoltaik-Anlage profitieren Sie doppelt: Den günstigen, eigen-produzierten Strom können Sie für den Eigenverbrauch nutzen und den Rest speisen Sie ins öffentliche Stromnetz und verkaufen diesen an den lokalen Energieversorger. Doch wie genau funktioniert eine Photovoltaik-Anlage und wie viel Geld bekommt man für seinen Strom?

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Photovoltaik kanton Freiburg I förderung Photovoltaik kanton Wallis I förderung Photovoltaik kanton Luzern I förderung Photovoltaik kanton Zug I förderung Photovoltaik kanton Nidwalden I förderung Photovoltaik kanton Obwalden I förderung Photovoltaik kanton Tessin I förderung Photovoltaik kanton Uri I förderung Photovoltaik kanton Schwyz I förderung Photovoltaik kanton Genf I förderung Photovoltaik kanton Waadt I förderung Photovoltaik kanton Neuenburg I förderung Photovoltaik kanton Jura I förderung Photovoltaik kantone in der Schweiz I förderung batteriespeicher schweiz I förderung pv anlage I Stromspeicher I Stromspeicher Kosten I Stromspeicher Preise I solarstrom speichern I batteriespeicher für solarstromanlagen I photovoltaik batterie kosten I batteriespeicher tesla preise I sonnenbatterie schweiz I batteriespeicher I förderung batteriespeicher schweiz I batteriespeicher preise I photovoltaik batterie kosten I batteriespeicher solaranlage I solarstrom speichern I fronius 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Was kostet eine 10 kW Solaranlage (Solaranlage)? Wie teuer ist eine Solaranlage für ein Einfamilienhaus? Was gibt es für Solaranlagen? Förderung von Solaranlagen: Wie werden Solaranlagen in der Schweiz gefördert? Klimaschutz und Solaranlage: Kann die Energiewende mit Solaranlagen erreicht werden? Auf was muss ich bei Solaranlagen achten? Solarförderung: Wie viel Geld erhalte ich für meine Solaranlage? Förderung von Solaranlagen in der Schweiz: Wie muss ich vorgehen? Wie kann ich für meine Solaranlage Fördermittel beantragen? Werden Solaranlagen in der Schweiz gefördert? Lohnt sich eine Solaranlage auf Ihrem Dach? Wie viel Strom können Sie produzieren und was kostet die Solaranlage? In weniger als einer Minute wissen Sie, wie Sie richtig vorgehen können. Solaranlage: Von der Beratung bis zur Montage sorgt das Mitglied Solar Experte Energie 2050 für einen kompletten Service. Eine moderne Solaranlage besteht nicht nur aus Solarmodulen, sondern vereint verschiedene Komponenten miteinander. Lassen Sie sich von einem Solar Experten Energie 2050 beraten. Dank Förderbeiträgen und langer Laufzeit einer PV-Anlage lohnt sich die Investition in ein eigenes Solar Kraftwerk allemal. Hier finden Sie ein Rechenbeispiel. Eine Solaranlage lohnt sich auch bei sinkenden Einspeisevergütungen. Dafür muss man den Eigenverbrauch der Anlage maximieren. In 2 Monaten eigenen Solarstrom produzieren. Kein Problem - mit den Solar Experten Energie 2050. Sparen Sie Stromkosten und werden Sie unabhängiger. Sie möchten Ihr eigener Stromproduzent sein und wissen, wie hoch die Investitionskosten für Ihre Solaranlage sind? Ihr Solar Experte Energie 2050 berät Sie gerne. Energiekosten senken und Klima schützen. Wohn-Komfort und Gebäudewert steigern. Das Gebäudeprogramm unterstützt energetische Sanierungen mit Fördergeldern. Klimaschutz unterstützen. Für alle Gebäudearten. Höherer Wohnkomfort. Tiefere Energiekosten. Solaranlage: Ein grosses Potential für eine energieeffiziente Zukunft. Photovoltaik-Anlage: Von den Investitionskosten über die Förderung und Unterhalt. Jetzt informieren und direkt eine kostenlose Beratung aus Ihrer Region anfordern. Senken Sie Ihre Energiekosten, setzen Sie auf Solaranlagen. Solaranlage richtig auslegen. Solaranlage optimal betreiben. Fördermittel für Solaranlagen: Erfahren Sie hier alles über Solarförderung. Solaranlage Kanton St. Gallen I Solaranlagen Region St.Gallen I Solaranlage Region Rapperswil I Solaranlage Region Toggenburg I Solaranlage Region Rheintal I Solaranlagen Kanton Appenzell AI I Solaranlagen Region Appenzell I Solaranlage Kanton Appenzell AR I Solaranlage Region Herisau Solaranlage Kanton Thurgau I Solaranlage Region Frauenfeld I Solaranlage Region Kreuzlingen I Solaranlage Region Arbon I Solaranlage Kanton Zürich I Solaranlage Region Zürich I Solaranlage Zürcher Oberland I Solaranlage Region Zürcher Unterland I Solaranlage Region Horgen I Solaranlage Region Meilen I Solaranlage Region Dübendorf I Solaranlage Region Wetzikon I Solaranlage Region Säuliamt I Solaranlage Region Bülach I Solaranlage Kanton Aargau I Solaranlage Region Aarau I Solaranlage Kanton Solothurn I Solaranlage Region Olten I Solaranlage Region Grenchen I Solaranlage Region Balsthal I Solaranlage Kanton Luzern I Solaranlage Region Luzern I Solaranlage Region Willisau I Solaranlage Region Enlebuch I Solaranlage Kanton Bern I Solaranlage Region Bern I Solaranlage Region Thun I Solaranlage Region Adelboden I Solaranlage Region Seeland I Solaranlage Region Berner Oberland I Solaranlage Region Langenthal I Solaranlage Kanton Basel I Solaranlage Region Basel I Solaranlage Kanton Basel Land I Solaranlage Region Fricktal I Solaranlage Region Baselland I Solaranlage Kanton Uri I Solaranlage Region Altdorf I Solaranlage Region Andermatt I Solaranlage Kanton Schwyz I Solaranlage Region Schwyz I Solaranlage Region Schwyz I Solaranlage Region Einsiedeln I Solaranlage Kanton Obwalden I Solaranlage Region Sarnen I Solaranlage Region Engelberg I Solaranlage Kanton Nidwalden I Solaranlage Region Stans I Solaranlage Kanton Graubünden I Solaranlage Region Chur I Solaranlage Region Davos I Solaranlage Region Engadin I Solaranlage Region Arosa I Solaranlage Region Thusis I Solaranlage Kanton Schaffhausen I Solaranlage Region Schaffhausen I Solaranlage Kanton Jura I Solaranlage Region Delémont I Solaranlage Region Berner Jura I Solaranlage Region Delsberg I Solaranlage Kanton Wallis I Solaranlage Region Brig I Solaranlage Region Zermatt I Solaranlage Kanton Freiburg I Solaranlage Region Bulle I Solaranlage Region Freiburg I Solaranlage Kanton Waadt I Solaranlage Region Lausanne I Solaranlage Region Montreux I Solaranlage Region Vevey I Solaranlage Region Nyon I Solaranlage Kanton Genf I Solaranlage Region Genf I Solaranlage Kanton Neuenburg I Solaranlage Region Neuenburg I Solaranlage Region Yverdon I Solaranlage Region La Chaux-de-Fonds I Solaranlage Kanton Tessin I Solaranlage Region Lugano I Solaranlage Locarno I Solaranlage Region Bellinzona I Solaranlage Region Magadinoebene I Solaranlage Region Chiasso I Solaranlage Kanton Zug I Solaranlage Region Zug I Solaranlage Region Cham I Solaranlage Schweiz I Solaranlagen in der Schweiz I Solarförderung Schweiz I Förderung Solaranlagen in der Schweiz I Fördermittel Solaranlagen Schweiz I Solaranbieter in der Schweiz I Solarmacher in der Schweiz I Solarspezialisten in der Schweiz I Solarfachmann in der Schweiz I Solar Experte in der Schweiz I Solarexperte in der Schweiz I Solarexperte: Die Solarexperten Energie 2050 beraten Sie persönlich und kompetent. 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